Wie es anfing
Eine Quilt-Freundin hat mir erzählt, dass Heidi Parkes einen Sew Along veranstaltet, also ein gemeinsames Nähen, bei dem viele zur selben Zeit an derselben Idee arbeiten. So kam es, dass ich das Muster gekauft habe. Was für ein Heft! Im besten Sinne: Heidi hat den größten Teil von Hand geschrieben, und das macht es so charmant.
Ich habe es ausgedruckt, in eine kleine Mappe gelegt, durchgelesen und gelernt: die 7 Elemente der Kunst, die 10 postmodernen Prinzipien der Kunst und die 8 Gestaltungsprinzipien. Ehrlich gesagt kämpfe ich manchmal immer noch mit den Begriffen, weil sie sich in den Vignetten verbinden und in meinem Kopf durcheinandergehen.
Was eine Vignette ist
Vignetten sind wie Quiltblöcke, die du dir selbst ausdenkst, passend zum Thema und in der Größe, die du willst. In diesem Projekt sollten wir sie einfach nähen und dann schauen, wie sich das Ganze entwickelt.
Die ersten sieben Vignetten gehören zu den sieben Elementen der Kunst: Linie, Form, Körper, Helligkeit, Raum, Textur und Farbe. Dann folgen Vignetten zu den postmodernen Prinzipien, etwa Aneignung, Gegenüberstellung, Schichtung, Text, Blick, Darstellung, Besessenheit und Sparsamkeit. Und am Ende geht es darum, wie alles zusammenkommt: Gleichgewicht, Symmetrie, Kontrast, Betonung, Muster, Bewegung, Rhythmus und Einheit.
Stoffe aus dem ganzen Haus
Ich wollte sofort anfangen. Die Stoffe habe ich mir aus dem ganzen Haus geholt: aus meinem Vorrat an gekauften Stoffen, von meinem Stapel „vielleicht mal flicken“ und ein paar kostbare Stoffe, die mir geschenkt wurden oder die ich über die Jahre gesammelt habe. Dafür habe ich einen großen alten Gründerzeitschrank.
Die Vignetten zu nähen hat so viel Spaß gemacht.
An der Wand im Kunstpavillon
Im Juli 2025 hing mein Vignettes Quilt im Kunstpavillon in Wetter.



